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Strahlenbelastung

Strahlenexposition

Da die Untersuchung im PET-CT auf der Injektion einer radioaktiven Substanz beruht muß die Indikation zur Untersuchung zurückhaltend gestellt werden.
Die Strahlenexposition einer reinen PET-Untersuchung mit [F-18]FDG liegt bei etwa 7 mSv, wenn 350 MBq injiziert werden, und zwischen 3 und 10 mSv für die CT. Die Strahlenbelastung durch das CT hängt wesentlich davon ab, ob dieses nur zur Lokalisation oder auch für die Diagnostik verwendet werden soll. Die Strahlenbelastung durch das PET allein liegt damit in der Größenordnung einer Computertomographie des Thorax. Die Referenzdosis früher (ca. bis zum Jahr 2000-2005) üblicher 2D-Scanner für einen 70 kg-Patienten liegt bei 370 MBq; die Referenzdosis der heute üblichen 3D-Scanner liegt bei 200 MBq für den selben Patienten.
Wie bei allen Untersuchungsverfahren mit ionisierenden Strahlen muss auch bei der PET die Strahlenmenge in Relation zu der gewonnenen Information gesetzt werden. Es ist bei einer Strahlendosis von 1 Sievert (Sv), der 100 Menschen ausgesetzt sind, mit 5 Todesfällen durch Strahlenkrebs zu rechnen, für über 60-Jährige gilt ein Wert von 1,2 Todesfällen pro Sv. Man müsste also 100.000 PET-Untersuchungen durchführen, um 35 Todesfälle an Strahlenkrebs (nach einer mittleren Latenzzeit von etwa 15 Jahren für Leukämie und etwa 40 Jahren für solide Tumoren) zu verursachen, das heißt etwa eine auf 3000 Untersuchungen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Mehrzahl der PET-Untersuchungen bei onkologischen Fragestellungen erfolgt, wo ein großer Zugewinn für die richtige Behandlung erzielt werden kann.

Die Strahlendosis bei einer PET mit [F-18]FDG beträgt ca. 7–10 mSv. Im Vergleich dazu beträgt die Strahlendosis bei einer kontrastverstärkten Computertomographie ca. 20–40 mSv. Die Höhe jener Dosis entspricht etwa der doppelten bis dreifachen Dosis der natürlichen Strahlenexposition, der die europäische Bevölkerung im Durchschnitt ausgesetzt ist (ca. 3 mSv pro Jahr). Das Risiko des Auftretens von Nebenwirkungen durch die Strahlung ist aus diesem Grunde vernachlässigbar klein.


Nebenwirkungen

Es sind keine allergischen oder toxischen Nebenwirkungen bekannt. Allein die extrem geringe Dosis an injiziertem [F-18]FDG, die im Bereich Picomol bis Nanomol liegt, schließt dies aus.
Im Vergleich dazu bewegen sich die in der CT oder MR verwendeten Mengen an Kontrastmitteln im Bereich von einigen Millimol, das heißt, sie liegen um das 1000fache höher.

 

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